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Die Fremde - Языков Н.М.

Русская версия стихотворения

Wo die Wolga schimmernd wallet
Stolz an grünen Fluren hin,
Längs den Ufern widerhallet
Froher Schiffer Melodie'n;
Gleich dem Nil, dem Segenspender,
Reichthum den Gefilden theilt,
Dort sind meiner Heimath Länder,
Dorten meine Liebe weilt!

Längst bin ich von dir entwichen,
Unvergessliches Gebiet!
Unter fremden Himmelsstrichen,
Meiner Jugend Lenz verblüht.
Aber nicht im Sturm der Zeiten,
In des Lebens Lärm und Drang —
Nie entrauscht des Dichters Saiten
Ein der Heimath fremder Klang.

Du bist diesem Ort gewogen,
Freiheitsfreundinn, Muse, Du!
Legen rings Gestad' und Wogen
Unter Nebeln sich zur Ruh';
Geht, ein Schild vor Kampfes Toben,
Auf der goldne Mond so klar:
Mild begeißternd dann von oben,
Kine leichtbeschwingte Schaar,

In äther'scher Ruhe, steigen
Aus der Zauberei Revier
Träume nieder, und sie neigen
Trost verkündend sich zu mir;
Und vor meinem Blick belebt sich
Alter Tage Glanz und Lust;
Heller wird das Aug', es hebt sich
Süss erseufzend meine Brust!

Das bist du, o Heimath-Erde,
Wo das jnnge Leben mir
Fruhlingsblüthen einst bescheerte!
Schöne Fluren,—das seid ihr!
Wo mir jedes Tages Schimmer,
Wie ein lust'ger Traum entschwand,
Wo ein jeder Tag mich immer
Glücklich liess und glücklich fand!

Hügel, Wälder, Fluren, Schlüfte,
Und ihr üpp'gen Uferhöh'n,
Und ihr alten Hügelgrüfte,
Kühner Ahnen Mausoleen,—
Die, verschont vom Sturra der Zeiten,
Ihr als Siegeszeichen steht:
Euch, mit unverstellten Saiten,
Euch begrüsset der Poet!

In der Fremd' eu'r Sänger wallet,
Einsam in der Jugend Drang,
Lange, lange nicht erschallet
Ihm der Wolgafischer Sang.
Lange schweift er hin und wieder
Durch das ferne Land voll Harm:
Lange währt es, eh' er Lieder
Singt der Freunde frohem Schwarm.

Die du Göttergluth entzündest
In den Herzen immerdar,
Schmückend Blüthenkränze windest
In des jungen Sängers Haar,
Komm', o Muse du der Leier,
Freiheitfreundin, Lebens Gluck!
Rufe mir in Traumes Schleier
Die verlor'ne Zeit zurück!

Schön, o Muse der Gesänge,
Bist du, und so theuer mir;
Von der Leidenschaft Gedränge
Und der Welth flieh' ich zu dir.
Stolz auf deinem Antheil blick' ich;
Du bist's, die mein Leben schönt;
Und, bin früh' versäumt vom Glück ich,
Klag' ich nicht: mein Lied ertönt!

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